Die Gründung des Vereins war am 15. November 1921 in der Gastwirtschaft "Zum grünen Baum" in Gennach.

Folgende 12 Personen waren dabei:
Adolf Götz, Max Fischer, Hans Baur, Anton Müller, Leo Eschenlauer, Leander Weimer, Karl Weyer, Magnus Natterer, Anton Heckel, Michael Weinberger, Adolf Müller u. H. Weikmann.

Gewählt wurde wie folgt:

1. Schützenmeister:          Max Fischer
2. Schützenmeister:          Anton Müller
Schriftführer und Kasse:   Magnus Natterer
Ausschussmitglieder:        Michael Weinberger
                                          Leo Eschenlauer

Diese 12 Mitglieder trafen sich nun alle 14 Tage am Donnerstag zum Schießabend.

Im Laufe des Winters traten dann weitere Schützenkameraden dem Schützenverein bei.

Dies waren:
Hans Rößle, Franz Zendath, Xaver Jäger, Anton Prestele, Eugen Mayr, Emil Mayer, Michael Baindl, Josef Weinberger, Peter Renner, Anton Hermanutz, Sebastian Kugelmann, Karl Eggstein, Willi Zimmermann.

Im Juni 1923 wurde bei einer außerordentlichen Generalversammlung beschlossen, eine Vereinsfahne anzuschaffen. Diese wurde am 20. Juni 1923 in München, bei der Fahnenstickerei AUER für 2 Millionen (2'000'000) Reichsmark bestellt.

Die Hälfte des Betrages, laut Kaufvertrag 1 Million Reichsmark, mußte bis zum 25.6.1923 einbezahlt werden. Der Rest mußte dann bei der Fertigstellung der Vereinsfahne zum jeweiligen Dollarkurs bezahlt werden.

Michael Weinberger zahlte die erste Million aus eigener Tasche. Durch die Inflation im Jahre 1923, waren die Mitglieder gezwungen, Getreide zu spenden, ca. 25 Zentner, um Geld zu beschaffen.

Am 26. September 1923 war die Fahne fertig und konnte abgeholt werden. Nach dem Dollarkurs waren für die zweite Hälfte nun 2 Milliarden (2'000'000'000) Reichsmark zu bezahlen.

Diese Schwierigkeiten wurde durch das großzügige Entgegenkommen das Schäfers Willi Zimmermann überwunden, da dieser seine eigenen Schafe verkaufte, um den Betrag bereitstellen zu können. Herr Zimmermann bekam dafür das gesammelte Getreide der Mitglieder.

Einen Fahnenschrank spendete Hans Rößle, damals 1. Schützenmeister.

Die Fahnenweihe war im Mai 1924. Als Fahnenjunker wurde Karl Weyer bestimmt, Fahnenbegleiter waren Leander Weimer und Anton Heckel. Als Fahnenbraut agierte Anna Weinberger.

 

 

 

 

 


Das gleichzeitige Preisschießen gewann Eduart Eggstein aus Langerringen (Bäckermeister).

Festkapelle war Blasmusik Scherle aus Schwabmünchen.

Eine Pause legte der Verein in den Jahren 1941 - 1950 ein, bedingt durch die Kriegszeit.

Am 21. Oktober 1950 wurde der Schießbetrieb wieder aufgenommen, jetzt wurde immer am Samstagabend geschossen. Der Jahresbeitrag belief sich damals auf 2,-- DM. Außerdem wurde ein Luftgewehr gekauft, und am 19. Dezember 1953 wurde der Kauf einer Königskette beschlossen.

Aus Platzgründen zog man am 31. Oktober 1964 in die Gastwirtschaft Weyer, hier wurden 4 neue Schießstände erstellt und die Mitgliederzahl wuchs rasch an.

Protokollauszug: "Das Vereinsvermögen beläuft sich auf 333,94 DM"

Andreas Zimmermann gewann das erste Königsschießen am 5. Dezember 1953, das hat Schriftführer Walter Baum festgehalten.

In einer außerordentlichen Generalversammlung 1977 wurde beschlossen, die leerstehenden Räume der neuen Schule zum Schießraum und Vereinsheim auszubauen. Zu diesem Zeitpunkt waren ca. 45 Personen als aktive Schützen im Verein.

Es wurden ca. 440 Stunden, ehrenamtlich von den Mitgliedern geleistet. Allen voraus ist Schützenmeister Günther Cavegn zu nennen, der durch seine Tätigkeit eine vorbildliche Vereinsperson wurde und auch noch heute ist !!!

Seit 2008 ist unser Aktueller Schützenmeister Dieter Bruche im Amt.

 

Das heutige Vereinsleben wird geprägt von:

- ca. 45 Schießabende zum Training im Jahr
-
5 Mannschaften im Rundenwettkampf
- Teilnahme am GAU Pokalschießen
- Teilnahme am Raiffeisen-Wanderpokal-Schießen
- Teilnahme an Umzügen bei anderen Vereinen
- Teilnahme bei örtlichen Feierlichkeiten
- Eine engagierte Jugendarbeit
- Traditionelles Oldtimerschießen
- Kameradschaft und Geselligkeit


... Seid IHR schon Mitglied bei uns im Verein ???

Created by Benedikt Schürzinger